Jahreswechsel

Liebe Freunde der QualityArena,

ein arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. In der Qualityarena war es merkwürdig still in den vergangenen Monaten. Hinter den Kulissen brodelten dennoch die Aktivitäten. Für 2016 haben wir viele Ideen gesammelt und Kontakte geknüpft, so dass wir im neuen Jahr wieder Schweizer Feature Abende anbieten können. Wir würden uns freuen, Sie dabei wieder begrüssen zu dürfen.

Fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Verein QualityArena

Software Tester / SW Test Analyst (m/w)

Software Tester / Software Test Analyst (m/w)

SW_Tester

 

L&P Spezialist (m/w)

Performance Engineer / Load & Performance Tester

L&P Engineer

Frohe Ostern

Liebe Mitglieder, Sponsoren, Teilnehmer und Interessierte der Quality Arena,

das Jahr 2014 ist nun Vergangenheit, wie der Winter mit dem Frühling sein Ende findet. Wir haben die Zeit Anfang des Jahres genutzt, um ein Resümee aus 2014 zu ziehen.
Mit den Ergebnissen aus der Vereinsarbeit sind wir zufrieden und hoffen, dass auch Sie der ein oder andere von uns organisierte Event überzeugen konnte.
Wir werden weiterhin, im Sinne eines Vereins, Veranstaltungen organisieren, einen Raum zum Austausch schaffen und Kontakte pflegen.
Qualität statt Quantität, so haben wir auch in 2015 den Wunsch und die Pflicht, Gedanken und Trends aller Thematiken im Bereich Softwarequalität aufzugreifen und in passende Events zu schnüren.
Sind sie daran interessiert, so schreiben Sie uns, werden Sie Mitglied oder besuchen Sie uns an einem der Events. Der nächste Event wird das Thema „Agile“ aufgreifen, zu dem uns viel Zuspruch und Interesse erreicht hat.
Seien Sie gespannt!

Ihr Quality Arena Team

TEST … TEST … TEST

Wir haben das alte Jahr getestet. Beim Lasttest mussten wir feststellen, dass es nahezu aufgebraucht ist. Seine Funktionalität ist nur mehr eingeschränkt, die Usability kaum mehr gegeben und in Punkto Performance neigt es sich dem Ende zu – es entspricht somit nicht mehr unseren Qualitätsstandards. Ein neues Jahr muss dringend entwickelt werden, vielleicht als mobile App, vielleicht…

In der Retrospektive lässt sich das Zweitausendvierzehner für die QualityArena als erfolgreiches Storyboard schreiben.
Mit Sprint Zero bereitete das Core Team die Vereinsgründung am 16. Januar vor…es folgte Sprint 1, die Gründungsversammlung, die dem Launch des Vereins und der Verfeinerung des Product Backlogs diente…unter unglaublichem Zeitdruck wurde in Sprint 2 die HP entwickelt und veröffentlicht…so dass bereits im Februar am Ende von Sprint 3 ein Release stattfand:

Der erste Schweizer Feature Abend zum Thema “Mobile Quality – von der Idee bis zur Marktreife” wurde ein voller Erfolg. Drei weitere Events erregten wildes Interesse: “Kanban”, “Von Big Data zu Big Business” und “Der Weg zur performanten Software”.

Wir danken allen Beteiligten, die zum Framework und Gelingen der Events beigetragen haben – den Vereinsmitgliedern, den uns unterstützenden Firmen, den wunderbaren Speakern, den Sponsoren und all den vielen Teilnehmern. Im Sinne eines Spotlights auf Einzelleistungen geht besonderer Dank an

(Scrum-) Master Markus Zaar für die Organisation
Frank Grümmert für die HP
Patrik Grill für diverse Mitschriften und Texte
Sabrina Schönhart für das Event Kanban
Thomas Prosser für die Paneldiskussion bei Big Data
Reto Züst für die Eröffnungsrede bei Mobile Quality
Und das hervorragende Zusammenspiel unseres Entwicklerteams ist gesondert hervorzuheben!

Sicherheitstests der QualityArena haben nun für die Neuentwicklung – das ZWEITAUSENDFÜNFZEHNER – ergeben, dass mit Sicherheit spannende Schweizer Feature Events stattfinden werden. Ausserdem ist ein “Testing Day – von der Entwicklung zum fertigen Produkt” im Backlog. Verbesserungen der Vereins-Performance werden ein Thema der Generalversammlung im Frühjahr 2015.

Um das Lean Development doch ein wenig anschwellen zu lassen, bitten wir um Input: Themenvorschläge für das Taskboard, neue Mitglieder und Mitarbeiter sind jederzeit herzlich willkommen! Schön ware auch push and pull für noch mehr Teilnehmer an unseren Events.

Best Practice ist nunmehr die Verabschiedung des Jahres 2014 mit Hilfe zweier grosser Feste, nämlich Weihnachten und Sylvester.

Wir wünsches ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Verein QualityArena

Nachlese: “Der Weg zur performanten Software”

Der letzte Event der QualityArena in 2014, mit dem Thema „Von Big Data zu Big Business“ folgte nun “Der Weg zur performanten Software”.

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Die Vorträge beleuchteten sowohl die Grundlagen, worauf unterschiedlich Beteiligte im SW Lebenszyklus achten müssen, um performante Software zu entwickeln und zu betreiben als auch Detailwissen aus den Tiefen des Themas: Welche Werkzeuge zur Verfügung stehen und welche Möglichkeiten diese den unterschiedlich beteiligten Rollen bieten.

 

Nach kurzer Einleitung und Begrüssung durch Markus Zaar, Präsident des Vereins QualityArena, folgten die ersten beiden Kurztracks:

 


 

„Performance First Approach“

Jörg Wiedmann erzählte aus seiner Vergangenheit und „Jugendsünden“.
Ursprünglich als Entwickler und Systemverantwortlicher gehörte es mitunter zu seinen Aufgaben, dass die Software oder die Systeme den Performanceanforderungen genügten.
Er zeigte auf anschauliche Weise, welche Fehler er in seiner Jugend machte, wie diese verhindert werden können, worauf die unterschiedlich Beteiligten im Prozess achten müssen und welche Fallstricke es gibt.


„Hausgemachte Performance Probleme durch Framework Benutzung“

Dr. Eric Euerlings zeigte auf spannende Art und Weise wie die Nutzung von Frameworks die Softwareentwicklung beeinflusst. Er veranschaulichte die Kommunikation von Systemen über unterschiedliche Layer und zeigte den Einfluss der Frameworks im jeweiligen Layer. Auf Ebene der unterschiedlichen Systemwelten erläuterte er, wie heute mit generierenden Ansätzen Modelle erstellt werden und worauf zu achten ist.


„Application Performance Analysis, Test und KPI Bewertung“

Frank Grümmert fesselte das Publikum mit seinem humorvollen und lockeren Vortragsstil ganz im Sinne der Serie CSI in der Rolle des Ermittlers. Er zeigte auf, wie in heterogenen Welten Performanceanforderungen verifiziert werden können, welche Möglichkeiten Werkzeuge bieten, welche Analysen zu welchem Zeitpunkt der Entwicklung möglich sind und welche Interaktionen und Wiederverwendungsmöglichkeiten in den einzelnen Werkzeugen / Prozessen bestehen.


„Detaillierte Application Performance Analyse“

Heinz Grob + Daniel Kaar übernahmen den Pathologie Part aus CSI und beeindruckten das Publikum mit der zusammenhängenden Visualisierung von Verarbeitungen in verteilten Systemen. Die beiden zeigten auf Slides und anhand einer Livedemonstration, welche Informationen der Kundennutzung durch dynaTrace ermittelt und analysiert werden können. Im Live Case wurde in einem System in Seattle via Handy eines Teilnehmers ein Flug gebucht, anschliessend die Spur des Benutzers im Werkzeug verfolgt und die einzelnen Antwortzeiten und die Ressourcennutzungen bis auf Modulebene analysiert.
Der abschliessende Apéro gestaltete sich als anregendes Networking mit Diskussionen über einzelne Szenarien, Ideen und Möglichkeiten, das soeben erlebte im eigenen Unternehmen umzusetzen.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Microsoft Schweiz für die zur Verfügung Stellung der Räumlichkeiten und das Sponsoring des Apéro bedanken.

Weiterer Dank geht an die Speaker der verschiedenen Firmen, die durch Ihr Engagement diesen erlebnisreichen Event erst ermöglichten.

 

Dem Publikum spreche ich im Namen des Vereins QualityArena ebenfalls meinen Dank aus, Sie waren grossartig und haben uns ein weiteres Mal bestätigt, dass der Weg des Vereins mit der Forcierung einer Community von Gleichgesinnten und der Organisation von Events zukunftsträchtig ist.
Nutzen Sie die Chance und schlagen Sie uns Themen vor, die Sie interessieren. Im Verein werden diese gerne aufbereitet und in einem der nächsten Events präsentiert.

Jeder kann sich aktiv im Verein einbringen und auch selbst die Bühne nutzen, um Erfahrungen zu teilen.
Bitte bedenken Sie aber auch, dass wir alle im Verein gemeinnützig arbeiten; der minimale Mitgliedsbeitrag hilft uns auch zukünftig solche Events organisieren zu können. Weitere Informationen unter: http://qualityarena.ch/pages/ueber-uns/

 

„Der Weg zur performanten Software“

Wir leben in einer vernetzten Welt, die Systeme werden komplexer und die Kunden anspruchsvoller. Multisysteme mit verschiedensten Architekturen sind mittlerweile fest im Alltag verankert. Kaum ist die Funktionalität der Software gewährleistet, lösen die Ergebnisse der Performancetests blankes Entsetzen aus. Die Folgen sind oftmals verheerend, was Kosten, Zeit und den Projekterfolg betrifft. Doch woran liegt es – ist es die Architektur? Die Konfiguration? Fehlerhafte Annahmen? Oder doch nur eine Datenbank?

Der Weg, nicht nur funktionierende sondern auch performante Software zur Verfügung zu stellen beginnt beim Design der Software, geht über die Entwicklung hinweg und stets müssen Überlegungen zur Performance einfliessen und Standards beachtet werden. Qualität wird so produziert und mit Load und Performancetests schliesslich validiert.

Diesmal tauchen wir mit vier aufeinander aufbauenden Vorträgen in die Tiefen der Systeme ein: Software Performance oder „Der Weg zur performanten Software“.

Jörg Wiedmann  führt uns in die Welt der Performance Probleme ein. Er referiert über die Notwendigkeit des Einbezugs von Performanceaspekten bereits in der Planungsphase. Dr. Eric Euerlings führt den Vortrag fort und zeigt auf, welche Schwierigkeiten sich durch die unkritische Nutzung von Entwicklertools für die Performance ergeben können. Als Lösungsansatz stellt er Performance-Prinzipien für die Entwicklung vor. Sodann greift Frank Grümmert die Komplexität der Performance auf, erläutert die Relevanz der Performance Analysis komplexer Systeme für das System und den Test. Er referiert über den Einsatz geeigneter Werkzeuge und Methoden, mittels derer sich Risiken vermeiden lassen. Lasteignung und die Verknüpfung von Test, Entwicklung und Betrieb in der Praxis werden erläutert. Schliesslich geht Heinz Grob ins Detail der Application Performance Analysis. Er zeigt auf, wie gezielter Werkzeugeinsatz eine übergreifende Sicht auf alle Applikationskomponenten und ihr Zusammenspiel ergeben kann und nutzt Visualisierung und Instrumentierung als Hilfsmittel zur Eruierung der Kernprobleme.

Jörg Wiedmann (Freelancer)
und
Dr. Eric Euerlings (Bank Julius Bär)
Performance First Approach
und
Hausgemachte Performance Probleme durch Framework Benutzung
Frank Grümmert (FirmTec) Application Performance Analysis, Test und KPI Bewertung:
Herausforderungen lösen durch geeignete Werkzeuge und Methoden
 
Heinz Grob (FirmTec) Detaillierte Application Performance Analysis:
Einfache Visualisierung der Problemfelder verteilter Applikationen

Die Vorträge bieten die Basis für eine nachfolgende offene Podiumsdiskussion, bei der gerne auf weitere Details eingegangen wird.

Thema: Der Weg zur performanten Software
Datum: 28. Oktober 2014
Zeit: 15:15 – 19:30 Uhr
Ort: Microsoft Wallisellen
Sprache: Deutsch
Eintritt frei
Apéro im Anschluss

Nähere Informationen wie Agenda, Abstracts und Anmeldung finden Sie hier.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Nachlese: „Von Big Data zu Big Business“

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Der Triathlon mit Teradata, Trivadis und Tricentis zu Big Data startete im spannenden Format einer Paneldiskussion. Thomas Prosser (Verein QualityArena) moderierte die rege Diskussion zwischen Daniel Graf, Peter Grolimund, Beat Stoehr (alle Teradata) und dem Publikum.

Grundlegende Fragen wie

  • Was ist Big Data überhaupt?
  • Welche Aspkete gilt es bei Big Data zu berücksichten?
  • Wie unterscheiden sich Big Data Projekte von anderen?
  • Wie schaut die Zukunft von Big Data aus?

wurden anhand konkreter Beispiele durch Teradata aufgegriffen.

Bei Big Data geht es vor allem darum „in der Masse an unstrukturierten Daten Muster zu erkennen“.  So gelang es Google beispielsweise anhand von Mustern und Häufigkeiten von Suchanfragen zum Thema Grippe, den Verlauf einer Grippewelle vorherzusagen.

Im Unterschied zu früher werden neue Methoden zur Analyse angewendet, die nicht nur auf Algorithmen sondern auch auf Erfahrungswerten beruhen. Erkenntnisse aus Big Data sollten durch Fachleute eine weitere Überprüfung erfahren, wobei Daten und Ergebnisse verifiziert und mit speziellen Aspekten angereichert werden. Beispielsweise konnte auf diese Weise die Aussage, dass Epilepsie bei Kindern in England seltener auftritt als in anderen Ländern widerlegt werden. Erst die Befragung englischer Ärzte ergab, dass eine andere Klassifizierung der Krankheit und das englische Meldeverfahren zu einer fehlenden Vergleichbarkeit der Daten führte. Die Analyse basierte also auf einem nicht geeigneten Datenpool unter Ausschluss relevanter Daten.

Diskutiert wurde auch über weitere bei Big Data Analysen zu berücksichtigende Aspekte, wie Politik, Ethik, Sicherheit, Vertraulichkeit, Technik und Wirtschaftlichkeit.

Im zweiten Vortrag von Herrn Dr. Ilias Ortega (Trivadis) wurden Ursachen für das Scheitern von Big Data Projekten erläutert.  So scheitern 55 % der Projekte wegen

  • Unklarem Projektumfang (58% der Befragten)
  • Technischen Schwierigkeiten (41%)
  • „Daten-Silos“ und mangelhafter Kooperation (39%)

Es wurden jedoch nicht nur die Gründe für das Scheitern der Projekte erläutert sondern auch eine Reihe von Präventivmassnahmen aufgezeigt. Beispielsweise ist es wichtig Big Data Projekte richtig auf die Unternehmensstrategie auszurichten, den Projektumfang überschaubar zu halten, klare Anforderungen zu definieren und kontinuierliche Kommunikation zu fördern. Viele der zuvor in der Diskussion angesprochenen Themen griff Herr Ortega nochmals in seinem Vortrag auf und lieferte weitere, vertiefende Fakten hinzu.

Im abschliessenden Vortrag demonstrierte Thomas Abinger (Tricentis), wie Big Data Projekte getestet werden können.

Die erste Fehlerquelle entsteht bereits zu Beginn des Prozesses, wenn die Daten extrahiert, umgewandelt und geladen werden. Die Daten kommen aus vielen verschiedenen Quellen und Systemen, in verschiedenen Formaten, Grössen, Formen oder sie sind im schlimmsten Fall gar nicht erst vorhanden. So entstehen zwei grosse Hürden: Die erste Hürde im Big Data Test ist die unzureichende Qualität der gelieferten Daten, die zweite grosse Test-Hürde ist der fehlende Regressionstest über den gesamten Prozess, der alle Änderungen, von der Extraktion im ETL (Extract, Transform, Load )-Prozess bis hin zu den Business Intelligence (BI) Reports, umfasst.

Der aktuelle Ansatz im Data Warehouse/BI Test erfordert das Schreiben komplexer SQL-Abfragen durch Experten. Der Vortrag zeigte Mögichkeiten auf, wie Business Anwender in die Lage versetzt werden diese SQL Abfragen anhand von fachlichen Kriterien zu erstellen, auszuführen und auszuwerten.

Wir bedanken uns für die hervorragenden Vorträge der Triathleten von Teradata, Trivadis und Tricentis sowie der Zürcher Kantonalbank für die wunderbare Unterstützung unseres dritten Schweizer Feature Events.

Der Verein QualityArena plant für September das nächste Event, zu dem wir Sie gerne wieder begrüssen. Es bleibt unser Ziel

  • Wissen unterschiedlicher Akteure / Ebenen zu verbinden
  • Sichtweisen zu hinterfragen / zu publizieren
  • Neue Entwicklungen zu thematisieren
  • Mehr und neues Wissen zu vermitteln
  • Ein Netzwerk zur Förderung des Wissenstransfers auszubauen
  • Den Austausch zwischen Theorie / Praxis zu fördern
  • Eine Plattform für den Austausch zu bieten
  • Die Community und Kontakte zu fördern
  • Events zu organisieren

“Von Big Data zu Big Business”

Unter dem Stichwort “Datability” als Leitthema der CeBIT definiert Oliver Frese, CeBIT-Vorstand, Big Data als intelligente Analyse bereits vorhandener Daten, die für Unternehmen neue Geschäftspotenziale ergeben, die eigenen Prozesse effizienter zu organisieren und den Einsatz von Ressourcen zu optimieren.

Big Data entwickelt sich zum Big Business der kommenden Jahre. Es ist die immer effizientere Verarbeitung, Auswertung und Verknüpfung von enormen Datenmengen aus heterogenen Quellen. Die Hebung dieses Datenschatzes, die Verknüpfung der Datenflut im Gefolge zunehmender Sammelleidenschaft wirft Fragen des Datenschutzes, der Eigentums- und Verwertungsrechte und nicht zuletzt der der IT-Sicherheit auf.

Ob Fluch oder Segen, ob Erfolg oder Misserfolg: Big Data gilt zukünftig als entscheidender Wettbewerbs- und Innovationsfaktor für Unternehmen.

Der Verein QualityArena widmet seinen nächsten Feature Abend am 02. Juli 2014 Big Data. Unser dritter Schweizer Feature Abend gestaltet sich als Triathlon mit Teradata, Trivadis und Tricentis mit spannenden Themen:

Peter Grolimund, Beat Stöhr und Daniel Graf (Teradata) Big Expectation bei Big Data – architektonisch mehrwertvolle und philosophisch-technische Qualitätsdiskussion unter Einbezug von Praxis, Management, Realisierung und Pharma – eine Paneldiskussion
Dr. Ilias Ortega (Trivadis) Versagen von Big-Data-Projekten: Vorsorge ist besser als Nachsorge
Thomas Abinger (Tricentis) Von DWH und BI bis Big Data – Herausforderungen für den Test am „Ende der IT Nahrungskette“

Die Gestaltung der Paneldiskussion richten wir gerne an Ihren konkreten Fragen zu Big Data aus. Bitte senden Sie die Fragen vorab bis 27. Juni per E-Mail an info@qualityarena.ch.

Nähere Informationen wie Agenda, Abstracts und Anmeldung finden Sie hier.

Thema: Von Big Data zu Big Business
Datum: 02. Juli 2014
Zeit: 15:30 – 20:30
Ort: ZKB Zürcher Kantonalbank in Zürich Hardbrücke
Teilnehmeranzahl: 100
Eintritt frei
Apéro im Anschluss

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Nachlese: „Kanban im Überblick“

Drei Monate nach dem ersten erfolgreichen Event der QualityArena zum Thema Qualitätssicherung im mobilen Umfeld folgte “Kanban im Überblick” oder genauer: ein Überblick über die Einführung und Möglichkeiten der Nutzung von Kanban in der IT und seine Auswirkungen auf die Qualitätssicherung.

Dr. Klaus Leopold, international bekannter Kanban Trainer und Buchautor, stellte sich einen Abend lang zur Verfügung, um über das Thema Kanban zu referieren und zu diskutieren.

Nach kurzer Einleitung und Begrüssung duch Markus Zaar, Präsident des Vereins QualityArena, folgte ein 1 ½ stündiger Vortrag vor knapp 20 Teilnehmern. Mit seinem sehr humorvollen und lockeren Vortragsstil begeisterte Dr. Klaus Leopold seine Zuhörer und führte sie in die Welt des Kanban ein.

Er skizzierte die Entwicklung Kanbans von einer Methode der Prozesssteuerung und –verbesserung in der Produktion von Toyota hin zu seiner Adaption für den Entwicklungsprozess in der IT unter Einbeziehung von Elementen des Lean Managements, der Engpasstheorie und des klassischen Risikomanagements. Wirklich spannend waren seine Ausführungen über den konkreten Einsatz von Kanban in Teams eines Unternehmens. Die Idee einer evolutionären Verbesserung des Arbeitsprozesses im Sinne eines prozessorientierten Changemanagements durch Visualisierung und Fokussierung auf Einzelprozesse wurde sehr anschaulich anhand von Beispielen aus seiner vielfachen Erfahrung bei der Umsetzung von Kanban in diversen Unternehmen erläutert. Ausgehend von den vier Prinzipien und sechs Praktiken, die Teams bei der Einführung von Kanban in ihre Arbeitsweise integrieren, vermittelte er den Einsatz des Kanbanboards in unterschiedlichen Teams, die Wirkung auf den Entwicklungsprozess, die Möglichkeiten der Prozesssteuerung sowie den Einfluss von Feedbackstrukturen unter Einbeziehung aller Stakeholder. Der Vortrag vermittelte ein praxisnahes Bild des Einsatzes von Kanban, seiner Idee der evolutionären Verbesserung von Arbeitsprozessen in der IT, sei es in reinen Testteams oder mit Testern als Teil des Entwicklerteams.

Nach einer kurzen Pause, in welcher bereits die ersten angeregten Diskussion stattfanden, folgte eine einstündige Diskussion mit dem Referenten über die von den Teilnehmern vorgeschlagenen Themen, mit dem Schwerpunkt der Kanban Modellierung, wobei Dr. Klaus Leopold die Teilnehmer anleitete, sich die Antworten selbst zu erarbeiten. Diskutiert wurde unter anderem über die Wege, Kanban in Unternehmen einzuführen, die Akzeptanz von Kanban bei Kunden, Managern und Mitarbeitern sowie der Einsatz von Werkzeugen zur Unterstützung von Kanban.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Dr. Klaus Leopold bedanken und hoffen, ihn bald wieder in der QualityArena begrüssen zu dürfen. Für alle, die sich tiefer in die Materie einarbeiten möchten oder keine Zeit fanden am Event teilzunehmen, weisen wir an dieser Stelle auf sein Buch hin: „Kanban in der IT: Eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung schaffen“ (ISBN-10: 3446438262, ISBN-13: 978-3446438262).

Für die kostenfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten danken wir dem Ibis Hotel Zürich Oerlikon.

 

 

Save the Date: Der nächste grosse Event mit dem Thema “Von Big Data zu Big Business” ist für den 02. Juli 2014 in Planung. Nähere Informationen sowie die Freischaltung der Anmeldung folgen in Kürze.